WARNUNG !

Vorerst möchten wir hier auf die Frage vieler Kunden: "Was wir von Kupfer- und/oder Ammoniumsulfat im Schwimmbadwasser halten?" antworten. 

Allerdings möchten wir dazu unsere Bedenken in den Hintergrund rücken und mit dem Artikel aus dem Buch "Der eigene Pool" vom VKI (Verein für Konsumenten-Information) antworten.  Dieser Artikel ist auf alle Fälle aussagekräftig und objektiv. Hier ist er:

"Als kostengünstige Chlor-Alternativen werden  Kupfersulfat und/oder Ammoniumsulfat angeboten. Doch ist von der Verwendung dieser Substanzen aus mehreren Gründen dringend abzuraten:

·         Sie können sich im Rahmen eines galvanischen Effekts auf Metallwerkstoffen ablagern und zu Korrosionen führen;

·         sie töten nur Algen, aber keine Bakterien und Viren;

·         Kupfersulfat kann zu grün-stichigen Verfärbungen führen; z.B: bei weißen Haaren, heller Badebekleidung etc.

·         hohe Konzentrationen können bei der Entsorgung des Badewassers die Umwelt belasten."

Die Folienerzeuger sowie die Erzeuger von Filterkesseln, Pumpen und Einbauteilen lehnen jede Garantieleistung ab, wenn das Schwimmbadwasser mit Kupfer- oder Ammoniumsulfat behandelt wurde. Das kann auch Jahre später noch nachgewiesen werden. 


 

Laborinformationen von BAYROL!

Früher verwendete man zur Algenbekämpfung Kupfersulfat, das aber eine Reihe von Nachteilen hat. Es wirkt in geringer Konzentration nicht zuverlässig genug gegen alle Algenarten. In karbonathartem Wasser fällt Kupfer sehr schnell als Karbonat aus und lagert sich ab. Neben den bekannten Problemen wie bspw. bei Werkstoffen auf Metallbasis und Flecken auf der Folie, kann es auch zu Beanstandungen bei Fliesenbecken und deren Fugen kommen. 

Als zuverlässige Mittel gegen Algenwachstum haben sich bestimmte chemische Verbindungen, die sogenannten quaternären Ammonium-Verbindungen erwiesen.  Der Grundsatz: "Vorbeugen, statt heilen" ist in der Algenverhütung besonders wichtig. Schon ein sehr geringer Gehalt an Algizid im Wasser verhindert das Aufkommen von Algenwachstum. Es ist sicherer und leichter, Algenwachstum zu verhindern, in dem man ständig an einen Mindestgehalt an Algizid sorgt (5ml/m3), als aufkommendes Wachstum zu beseitigen. Umgekehrt wird auf diese Weise auch der Verbrauch von Desinfektionsmitteln eingespart, weil Veralgungen, die ohne Verwendung von Algizid auftreten, sehr viel Desinfektionsmittel zehren.