E-Tankstellen

Strom ist der „Kraftstoff“ von morgen, vor allem wenn er aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind, Wasserkraft und Biomasse gewonnen wird. Elektrofahrzeuge erobern immer schneller den Individualverkehr. Die Vorteile der smarten E-Fahrzeuge liegen auf der Hand: weniger Lärm, hoher Wirkungsgrad der Elektromotoren, die gleichzeitig wartungs- und verschleißarm sind.

Damit verbunden steigen Bedarf und Anforderungen an eine geeignete und möglichst flächendeckende Ladeinfrastruktur. Zwar gibt es in jedem Haushalt zahlreiche Steckdosen, doch längst nicht jede ist für das Laden der Batterien von Elektrofahrzeugen geeignet. Effiziente, leicht erreichbare Stromtankstellen für eine flächendeckende Versorgung sind gefragt.

Anwendungsbereiche:

  • Öffentliche Gebäude wie z.B.: Tiefgaragen, Einkaufszentren, Flughäfen
  • im Außenbereich z.B.: bei Tankstellen, Hotels, Raststationen, Kundenparkplätzen
  • Heimanwendungen in der Garage oder am hauseigenem Parkplatz
  • Freizeiteinrichtungen z.B.: Schwimmbäder, Golfplätze, Tennisplätze usw.

Ladevorgang:

Der Wechselstrom (AC) aus dem Netz der Energieversorgungsunternehmen muss, um für die Ladung von Elektrofahrzeugen verwendet werden zu können, in Gleichstrom (DC) umgewandelt werden. Diese Umwandlung erfolgt durch das Ladegerät, das bei Elektroautos in der Regel im Fahrzeug eingebaut (onboard) ist. Die Ladeelektronik (Battery Management System, BMS) steuert und überwacht den Ladevorgang in Hinblick auf Temperatur, Ladezustand und Spannung der Batterie. Die Anforderungen an die Stromversorgung sind bei einspurigen Fahrzeugen wie E-Bikes und E-Scootergeringer als bei E-Autos. Die verwendeten Akkus vertragen nur kleine Ladeleistungen, daher ist nur wenig bis keine Überwachung notwendig. Meistens werden

E-Fahrzeuge zuhause und/oder am Arbeitsplatz geladen. Das Laden während der Arbeitszeit erhöht die Reichweite beträchtlich, dadurch sind Elektroautos für ca. 80% der Bevölkerung geeignet, wenn man von der durchschnittlich zurückgelegten Distanz von etwas über 40 km pro Tag ausgeht. Nun soll das DC Schnellladen durch die kürzeren Ladezeiten die Verwendung von Elektrofahrzeugen auch auf größeren Distanzen ermöglichen.

Ladedauer:

Die Ladezeiten variieren stark - je nach Batteriekapazität, Ladegerät und Anspeisung. Im Durchschnitt beträgt die Ladedauer bei einem 16 kWh Akku 5 Stunden und bis 8 Stunden vom Ladezustand „leer“ bis zur vollständigen Ladung. Wenn die Batterie aber vollkommen leer ist, kann man bei den bereits erwähnten ca. 40 km pro Tag von einer notwendigen Ladezeit von 3 bis 4 Stunden täglich ausgehen.

Gerne stehen wir für weitere Fragen zu Ihrer Verfügung. Telefon-Nummer: 0316/47 25 38-0.

Wallboxen für den privaten oder
halböffentlichen Bereich

robuste Ladesäule für den halböffentlichen und
öffentlichen Raum